Mp2 Boys: Der Musik Talk

#49 Album der Woche - Doolittle von den Pixies

Zwick & Bjarne Season 1 Episode 49

Herzlich willkommen zu unserem Format "Album der Woche", bei dem wir euch jede Woche in einer kurzen und knackigen Folge abwechselnd ein Album vorstellen. Dabei reden wir meist kurz über interessantes Hintergrundwissen, zählen unsere Lieblingssongs auf und bewerten das Album. Hier sprechen wir über echte Klassiker der Musikgeschichte, aber auch über den ein oder anderen Geheimtipp, in der Hoffnung euch ein wenig Inspiration für die musikalische Untermalung eurer Woche zu geben. Vielleicht könnt ihr ja durch uns ein Album (wieder-) entdecken. 

Mit ihrem zweiten Studioalbum "Doolittle" definierten die Pixies 1989 die Alternative-Rock-Landschaft neu. Eine explosive Mischung aus surrealistischen Texten, verzerrten Gitarren und der unverkennbaren Dynamik zwischen sanften Melodien und eruptiven Ausbrüchen machte das Album zu einem Meilenstein der Musikgeschichte.

Von "Debaser", inspiriert von Luis Buñuels surrealistischem Film Ein andalusischer Hund, bis hin zu "Monkey Gone to Heaven", das Umweltzerstörung mit apokalyptischer Symbolik verbindet – "Doolittle" ist eine Sammlung von Songs, die gleichzeitig zugänglich und verstörend sind. Die unverwechselbare Stimme von Black Francis, das treibende Bassspiel von Kim Deal und Joey Santiagos experimentelle Gitarrenriffs schufen einen Sound, der Generationen von Künstlern beeinflusst hat.

Dieses Album markierte den Moment, in dem der Underground in den Mainstream drang – und Bands wie Nirvana oder Radiohead den Bauplan für ihren eigenen Sound fanden. "Doolittle" ist mehr als nur Musik; es ist ein Kunstwerk, das rohe Energie, poetische Düsternis und melodische Brillanz vereint – und bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat.